all tomorrow’s parties @ stream

sie sind legendär: die „all tomorrow’s parties„.
die festivals, benannt nach einem song von „velvet underground“ finden seit 1999 in uk statt, mittlerweile auch regelmäßig in new york. weitere dependancen in form von mini-festivals gibt es in australien oder auf eigenen bühnen bei anderen festivals, wie auf dem „primavera sound“ in spanien.
kuratiert wurden viele events von indie-legenden selbst. line-up’s dieses jahr werden zusammengestellt von „my bloody valentine“ (in uk, „nightmare before christmas„, bereits ausverkauft) und von den „flaming lips“ (im „kutshers country resort„, new york, in diesem augenblick).

der new yorker radiokanal wfmu streamt zeitversetzt mehrere live-auftritte aus dem sagenhaften line-up. das hatte heute nacht begonnen, um mitternacht nach berliner zeit. von dem heutigen programm (darunter außerdem „akron/family“, „panda bear“, „black dice“) habe ich gehört:

1. grouper

grouper
foto von last.fm

ein ziemlich sagenhaftes, psychedelisches, auf dauer hypnotisch vereinnahmendes set von musikerin elizabeth harris, das mich stark an „to kill a petty bourgeoisie“ erinnerte, ich denke aber, daß harris in den usa bekannter ist als tkapb. sie hat bereits „animal collective“, die ebenfalls auf dem derzeit laufenden new yorker festival spielen, auf tour begleitet.
ihr drittes album „dragging a dead deer up a hill“ ist 2008 erschienen, am 7.11. gibt sie ein konzert im „west germany“, berlin-kreuzberg. nach dem, was ich in dem etwas verrauschten stream gehört habe, will ich gerne hingehen.

2. atlas sound

atlassound
foto von myspace

das sideproject von bradford cox von „deerhunter„. das zweite album von „atlas sound“, namens „logos„, erscheint ende des monats und er spielte live nur neue songs, fast alle eher folklastig und einigermaßen unplugged. eine ungewöhnliche selbstkritik und regelrecht eine bitte an das publikum nach feedback hat cox, dessen set am ende aus zeitgründen um seinen lieblingstrack gekürzt wurde, an den tag gelegt. aber der mann ist ja auch im dauerstress. am abend zuvor gab er bereits mit „deerhunter“ ein konzert in new york, am gleichen abend musste er mit seiner hauptband auf dem festival nochmal ran.

ich habe beide auftritte mitgeschnitten. allerdings ist es entsprechend streamiger qualität, also mit gelegentlichen digitalen verhaspelungen und mäßiger qualität.
der „atlas sound“-auftritt ist via rapidshare hier downzuloaden: klick
der „grouper“-auftritt ist hier: ebenfalls rapidshare: klick
(beide mitschnitte sind 47 min. lang und wiegen jeweils 45 mb)

morgen/heute, am sonntag sieht die playlist von wmfu folgendermaßen aus (im moment, die hat sich bereits mehrfach geändert, für updates hier gucken):
(alles in berliner zeit übersetzt):

23h deerhunter
0.15h melvins
1.30h animal collective
3.00h boss hog
4.00h deerhoof
5.15h caribou (vibration ensemble)

und am montag gibt es weitere aufzeichnungen zu hören.
vorläufiger ablauf:

19h suicide
19.50h dirty three feat. nick cave
20.30h no age w/ bob mould (spielen songs von husker du)
21.30h circulatory system
22.15h anti-pop consortium

weitere bands auf dem festival u.a.:

autolux (!!!!!)
the flaming lips
shellac
crystal castles
iron & wine
sufjan stevens
oneida
boredoms
boris
dead meadow
the jesus lizard
menomena
black moth super rainbow
el-p
the drones

angeblich zeichnet auch „pitchfork“ auf dem festival auf, veröffentlicht wohl ausgesuchte videos im laufe der kommenden woche.

danke für den hinweis auf den stream, dorfdisco.de.


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