{"id":7,"date":"2008-09-19T05:23:47","date_gmt":"2008-09-19T03:23:47","guid":{"rendered":"http:\/\/127.0.0.1\/diss4\/?p=5"},"modified":"2008-09-19T05:23:47","modified_gmt":"2008-09-19T03:23:47","slug":"sex-in-the-city-1-pathos-und-magie","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/kotzboy.com\/?p=7","title":{"rendered":"sex in the city. 1. pathos und magie"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>&#8222;<em>wer liebt, zweifelt an nichts mehr oder an allem<\/em>&#8220; honore de balzac<\/p><\/blockquote>\n<p>dieser spruch steht in meinem aktuellen <a href=\"http:\/\/www.muskote.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">muskote<\/a>-pack.<br \/>\nund die weisen spr\u00fcche des zigarettenpapiers tragen oft wahrheit in sich.<\/p>\n<p><strong>an nichts (ver)zweifeln<\/strong><\/p>\n<p>vielleicht spielt balzac auf das ur-vertrauen an, das eigentlich in erster linie s\u00e4uglinge ben\u00f6tigen, um ein fundament des (selbst)vertrauens gegen\u00fcber der fremden oder gar feindlichen welt zu legen.<br \/>\nbei einer zweierbeziehung, die dieses magische element der vertrautheit und auch der,&#8230; so bausparvertrag-artig das klingen mag&#8230;, sicherheit in sich tr\u00e4gt, gibt es unter umst\u00e4nden eine \u00e4hnliche grundierung der weltsicht. wer sich verstanden f\u00fchlt von mindestens einem sehr nahen menschen, kommt viel leichter mit den widerspr\u00fcchlichkeiten der restlichen welt klar und kann sich optimal \u00fcber die eigene verwunderung, entt\u00e4uschung oder bezauberung angesichts allt\u00e4glicher erlebnisse in der welt austauschen, im zweifelsfall aber wieder zur\u00fcckkehren unter die kuscheldecke.<\/p>\n<p>ich habe eine leise ahnung davon, da\u00df diese symbiotische form der beziehung gar nicht mal selbstverst\u00e4ndlich ist. ich wei\u00df, da\u00df es im verhassten und in dieser speziellen offensichtlichkeit geradezu erb\u00e4rmlichen mainstream mehr oder weniger \u00fcblich ist, zun\u00e4chst die rahmenbedingungen eines solchen modells zu schaffen und durch gesellschaftlich relevante und erw\u00fcnschte entsprechungen zu f\u00fcllen und zu manifestieren: also das ganze trainingsprogramm von gemeinsamer wohnung, eheschlie\u00dfung, steuererkl\u00e4rung und familienplanung. eigentlich eine simulation von dem idealisierten, was ich gerade versucht habe zu beschreiben, form vor inhalt.<\/p>\n<p>in meiner letzter beziehung war all das nie thema, auch nicht als, bevor oder nachdem ich weg von ihr, nach berlin gezogen bin.<\/p>\n<p>die beziehung begann mit der &#8222;liebe auf den ersten blick&#8220;.<br \/>\nwer das abtut als flavour der konsumgesellschaft, die illusionen zwecks vermehrung der steuerzahler verkauft, ist auf dem holzweg. denn ich kann trotz intensiver reflektion nicht feststellen, welche vorprogrammierten, durchschaubaren automatismen da gewirkt h\u00e4tten.<br \/>\nwir sahen uns und es war klar, da\u00df wir uns in bestimmten ans\u00e4tzen sogar \u00e4hnlich sind. es fielen also bestimmte schwierigkeiten oder die aussicht darauf im voraus ab, z.b. da\u00df da immer eine barriere bleiben w\u00fcrde, die jede form der gemeinsamkeit irgendwie gek\u00fcnstelt wirken l\u00e4sst.<\/p>\n<p>die wenigen fotos, die von ihr existieren, denn sie hasste die photographische selbstdarstellung, waren u.a. passfotos, die sie sichtlich widerwillig in irgendeinem automaten gemacht hat.<br \/>\nich war wenig sp\u00e4ter ebenfalls zu einer solchen anfertigung verpflichtet.<br \/>\ndie ergebnisse waren verbl\u00fcffend: unabh\u00e4ngig voneinander zogen wir auch in etwa dieselbe schnute, trugen beide tendentiell ausgeleierte h&#038;m-strickpullis und hatten unfrisierte schwarze haare aufm kopf. bei ihr bedingt durch die l\u00e4nge tendentiell scheitelartig, bei mir eher in die fresse h\u00e4ngend.<\/p>\n<p>sie bereicherte mich. denn obwohl wir uns \u00e4hnlich waren, waren wir nat\u00fcrlich nicht identisch. sie hatte ihren eigenen weg beschritten, der ein mittelweg gewesen ist, zwischen der eigentlichen feindschaft gegen\u00fcber der erwartungshaltung, die von verschiedenen stellen an sie herangetragen wurde, den folgen, die ihre verweigerung und verletzung f\u00fcr ihren status hatte und der existenz einer sehr eigenen identit\u00e4t, die f\u00fcr sie nebul\u00f6s wirkte, f\u00fcr das gegen\u00fcber aber oft faszinierend.<br \/>\nihre verweigerung ging so weit, da\u00df sie eigentlich g\u00e4nzlich damit aufgeh\u00f6rt hatte, anspr\u00fcche an ihren ausdruck zu stellen. eindeutig vorhandene f\u00e4higkeiten und ambitionen boykottierte sie. wenige \u00fcberbleibsel in form von bildern und experimentellen fotoaufnahmen waren in ihrer wohnung vorhanden, aber eher versch\u00e4mt platziert.<br \/>\nsie hatte ihre roots in harter musik, das ging \u00fcber hardcore-kram bis zu death metal.<br \/>\nzu so was hatte ich nie einen bezug, f\u00fcr mich waren die <a href=\"http:\/\/www.withteeth.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nine inch nails<\/a> die au\u00dfengrenze. damals hatte ich noch nicht verstanden, da\u00df nin vielleicht tats\u00e4chlich die au\u00dfengrenze sind f\u00fcr ertr\u00e4gliche musik, die irgendwie ernst und authentisch gemeint ist, aber auch sehr pathetisch und selbstmitleidig, da\u00df aber death metal und co. ja mehr technik, splatter und gitarren-gabba als versuche einer tagebuchartigen erz\u00e4hlung von der akuten privaten und anklagenden seelenpein sind.<\/p>\n<p>durch meine freundin habe ich jedenfalls selbst zu &#8222;<a href=\"http:\/\/www.napalmdeath.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">napalm death<\/a>&#8220; einen liebevollen bezug gefunden, genauso wie sie sp\u00e4ter selbst so schw\u00fclstigen kram wie &#8222;<a href=\"http:\/\/www.filmschoolmusic.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">film school<\/a>&#8220; h\u00f6rte.<\/p>\n<p>sie interessierte sich f\u00fcr surrealistische k\u00fcnstler wie alfred kubin und las b\u00fccher ohne ende. genau wie ich hatte sie die gymnasiale oberstufe aus verschiedenen gr\u00fcnden abgebrochen. ihre b\u00fccherregale \u00fcberstiegen aber jeden leistungskurs. eine komplette bibliothek der philosophie, inklusive angeblichen wichsern wie heidegger, nietzsche, aber auch allen coolen kandidaten und kiloschweren kompendien.<br \/>\nwann immer ich eine frage hatte, konnte ich mich an sie wenden. sie wu\u00dfte auch besser bescheid \u00fcber adorno und so, ich geb&#8217;s zu.<\/p>\n<p>mit anderen worten: sie war toll.<\/p>\n<p>und wir waren acht jahre zusammen. und wir haben einander viel bedeutet. und es war manchmal schwierig. und wir hatten uns zwischendrin auch mal getrennt, f\u00fcr ein dreiviertel jahr etwa.<br \/>\nauch damals f\u00fchlte ich mich unertr\u00e4glich nackig.<br \/>\nich konnte keine aggression gegen sie richten, sie anklagen wegen der abh\u00e4ngigkeit, die sie mir eingebrockt hat. denn dieses machtverh\u00e4ltnis gab es nicht.<\/p>\n<p>in wahrheit sind die \u00fcberg\u00e4nge flie\u00dfend und die meisten menschen kennen das auch: beste freunde, beste freundinnen, feste freunde, feste freundinnen. beste freunde, romantische liebe. stammt alles aus dem gleichen wolkenkuckucksheim der tiefen verbundenheit.<\/p>\n<p><strong>an allem zweifeln<\/strong><\/p>\n<p>zur\u00fcck bin ich nun auf dem boden der tatsachen. ausgesetzt auch den tatsachen der mehrheit. und das, was ich da hatte, war zwar toll, aber es war auch von au\u00dfen betrachtet strange, oder ?<br \/>\ndiese symbiotische aufeinanderbezogenheit.<\/p>\n<p>die meisten menschen erz\u00e4hlen mir von beziehungen, die wesentlich komplizierter sind, sich viel weniger &#8222;selbstverst\u00e4ndlich&#8220; anf\u00fchlen, gepr\u00e4gt sind von paranoia oder einfach sehr kurzlebig.<br \/>\ndas ist wohl auch einfach der aggregatzustand von menschen, die als individuen mit anderen individuen in kontakt kommen. im urbanen leben und so, im &#8230;schn\u00fcff&#8230; kalten kapitalismus und so. da wird das gegen\u00fcber abgecheckt, wahrscheinlichkeitsrechnungen werden erhoben, da spielt bei der partnerwahl teilweise die berechnung eine viel gr\u00f6\u00dfere rolle als so etwas verkitschtes wie das schicksal oder so was irrationales wie die wollust.<\/p>\n<p>in dieser disziplin der checkerei bin ich etwas unbedarft.<br \/>\nbeziehungen hatte ich &#8230; laut meiner erinnerung &#8230; etwa sechs oder so. wobei ich davon r\u00fcckblickend h\u00f6chstens drei ernst nehmen w\u00fcrde. die allererste beziehung (1 jahr) z\u00e4hle ich nicht mal dazu. eher dann eine sehr kurze, die dazu noch mit 2 anderen \u00fcberlappte und aus der beinahe ein kind hervorging. vor allem aber eben die 2, die 3 1\/2 bzw. 8 jahre andauerten.<br \/>\ndiese beiden sind das, von dem ich ausgehe, da\u00df ich es so nie wieder erleben werde.<\/p>\n<p>da ich jetzt etwa 30 bin und meine ex-freundin auch nicht viel j\u00fcnger, ist davon auszugehen, da\u00df gene, evolution\u00e4re bestimmung, gesellschaftlicher druck oder normalerweise in diesem alter langsam eintretende etablierung dazu f\u00fchren d\u00fcrften, da\u00df einer von uns beiden \u2013 statistisch oder so \u2013 innerhalb der n\u00e4chsten f\u00fcnf jahre kinder zeugt oder geb\u00e4hrt, mindestens aber mit einem partner zusammenzieht.<br \/>\nwenn ich eine prophezeiung gegen\u00fcber meiner ex loslassen m\u00fcsste, h\u00e4tte ich schwierigkeiten, denn egal wie alt sie wird, vorstellen kann ich mir das kaum.<\/p>\n<p>ihre botschaft an mich ist heute, es geht mich nichts an. emails beantwortet sie nicht, das telefon hebt sie nicht ab. sie behandelt mich also wie einen verbrecher, perversen oder stalker, nicht wie einen menschen, mit dem sie vor ca.10 wochen noch alles teilte. dabei haben wir uns nicht mal in so was wie streit getrennt. wir hatten beide geheult. am telefon.<\/p>\n<p>ganz am ende unserer beziehung, die fernbeziehung lief schon ein 3\/4 jahr, kam ich auf die bescheuerte idee, daf\u00fcr zu werben, unsere beziehung zu \u00f6ffnen. diese war ja bisher monogam.<br \/>\nsie sah das aber ganz anders und \u00fcberraschend endg\u00fcltig daf\u00fcr da\u00df ich ihre erste liebe nach ein paar dutzend aff\u00e4ren gewesen bin: n\u00e4mlich da\u00df es kein sexuelles interesse an anderen menschen g\u00e4be, solange da tats\u00e4chlich liebe f\u00fcr einen bestimmten, besonderen menschen vorhanden ist. vielleicht hat sie recht, vielleicht fehlt mir der glaube.<br \/>\nich habe in einem jahr berlin jedenfalls erlebt, da\u00df ich menschen kennenlernen konnte, die mich h\u00e4tten bezaubern k\u00f6nnen.<br \/>\nich habe nie an ficken gedacht oder auf br\u00fcste gestarrt. ich glaube auch gar nicht, da\u00df es wandelnde entindividualisierte objekte gibt, die sich auf solche gedanken reduzieren lassen. aber bezauberung von anderen menschen? nat\u00fcrlich! ich kann mich sehr schnell verlieben. aber dahinter steckt kein konkretes verlangen. weder sexuell noch beziehungsplanerisch. ich bin nur schnell zu beeindrucken durch menschen, das ist alles.<br \/>\nm\u00f6glich und wahrscheinlich aber, da\u00df sie genau das bereits als zur\u00fcckweisung und weiteres anzeichen einer sich langsam aufl\u00f6senden beziehung verstanden hat.<br \/>\nsie war aber diejenige, die die beziehung letztlich gel\u00f6st hat und ich fand mich daraufhin wieder in einer verh\u00e4rteten version meines berlin-aufenthalts.<\/p>\n<p>ich hatte 2007 den entschluss gefasst, hierher zu ziehen, ohne einen konkreten anla\u00df zu haben. es wartete also \u2013 in m\u00fcntefering-termini \u2013 weder ausbildungs- noch studienplatz auf mich.<br \/>\nich hatte die vorstellung, da\u00df es in berlin nicht unbedingt einfacher, aber vielleicht weniger spektakul\u00e4r ist, zur not auch finanzielle hilfe zum lebensunterhalt zu beziehen, bis sich die dinge gekl\u00e4rt haben.<br \/>\nund ungef\u00e4hr so ist es ja auch. was ich von anfang an in berlin sehr cool fand ist die erf\u00fcllung des klischees, da\u00df am prenzlberg oder in fhain viele selbsternannte (lebens)k\u00fcnstlerInnen wohnen, die von ihrer kunst alleine nicht leben k\u00f6nnen und somit erg\u00e4nzende unterst\u00fctzung ben\u00f6tigen.<br \/>\ndas gab mir von anfang an das gef\u00fchl, n\u00e4her am zentrum der deutschen realit\u00e4t angekommen zu sein, die nirgendswo sonst mehr die notwendigkeit eines &#8222;bedingungslosen grundeinkommens&#8220;, jedenfalls der von arbeit, &#8222;flei\u00df&#8220; &#038; unterwerfung unabh\u00e4ngigen grundsicherung f\u00fcr jeden menschen, deutlich macht.<br \/>\nbevor meine pl\u00e4ne, nach berlin umzuziehen, reiften, war ich noch twen. f\u00fcr mich war klar, nicht in frankfurt 30 werden zu wollen. ich war so durch mit dieser schei\u00dfstadt.<br \/>\nmehr als ein jahrzehnt lang hatte ich versucht, in dieser stadt links zu sein oder zu bleiben.<\/p>\n<p>von berlin hatte ich mir versprochen, da\u00df diese engen definitionskriterien, gepr\u00e4gt durch alberne traditionalismen und st\u00e4ndige zugest\u00e4ndnisse an den konsens mit der friedensbewegten mehrheitsgesellschaft, dort ein ende haben w\u00fcrden. das war nat\u00fcrlich quatsch, aber immerhin sind in berlin in mehr oder weniger voneinander unbeeindruckter koexistenz diverse lager vorhanden. sowohl unter linken und ex-linken, als auch unter rechten und naziwichsern, die ganze stadtteile dominieren.<\/p>\n<p>es war klar, da\u00df meine ex-freundin nicht mitkommen w\u00fcrde. warum auch? das war ein egotrip.<br \/>\nmit frankfurt hatte sie nicht so die probleme. die &#8222;politik&#8220; hatte sie l\u00e4ngst aufgegeben und ich bewundere sie immer noch f\u00fcr diese aufrichtige distanz zu all der albernen hysterie.<br \/>\nnat\u00fcrlich war sie politisch und nat\u00fcrlich war sie auch voll straight, in vielen punkten ohne mein zutun sowieso meiner meinung, insbesondere dann, wenn es um pessimismus, skepsis, ideologiefeindlichkeit, einem hauch misanthropie und antideutschtum ging. auch sie hatte ein &#8222;jungle world&#8220;-abo und fand die &#8222;konkret&#8220; h\u00e4ufig doof. die &#8222;bahamas&#8220; allerdings auch.<br \/>\n&#8222;unser&#8220; antideutschtum, dessen gemeinsamkeiten wir festgestellt, aber nicht vorher irgendwo abgelesen hatten, bestand u.a. daraus, da\u00df wir auch aus eigenen erfahrungen, u.a. w\u00e4hrend unserer aktiven zeit bei &#8222;[`solid]-die sozialistische jugend&#8220; (pds-jugendverband) und vor allem aus den erlebnissen auf aktionen und demos verschiedener art immer wieder erlebt haben, wie beschissen, l\u00e4cherlich, kontraproduktiv, germanozentrisch und primitiv antiamerikanisch, sowie auch allgemein beschr\u00e4nkt die parolen und ziele von selbsternannten &#8222;sozialisten&#8220;, &#8222;internationalisten&#8220;, &#8222;friedensbewegten&#8220;, &#8222;globalisierungskritikern&#8220;, &#8222;linksr\u00fcckern&#8220; und auch einigen antifas und so called &#8222;kommunisten&#8220; (das waren dann aber eher so sdaj\/dkp-kandidaten) gewesen sind.<br \/>\nich denke, wir gehen beide bis heute und auch weiterhin davon aus, da\u00df mit dieser deutschen linken keine &#8222;revolution&#8220; zu machen ist. und wenn, dann gilt es eher sie zu verhindern.<\/p>\n<p>aber zur\u00fcck zum thema. ich sitze nun also in berlin. die beziehung ist weg.<br \/>\nwas macht also ein verlassener solomensch in berlin ?<br \/>\nwas macht ein liebeskranker? in der regel wird er sich winden, einschlie\u00dfen, eine identit\u00e4tskrise bekommen und \u00e4hnliches. ja, das habe ich auch alles gehabt oder habe es noch.<\/p>\n<p>die gef\u00fchle nach einer trennung durchlaufen ja angeblich klassische phasen.<br \/>\nich denke, ich habe inzwischen alle durch.<br \/>\naber so richtig lust hatte ich nicht, mich auf diesen &#8222;nat\u00fcrlichen&#8220; ablauf einzulassen.<br \/>\nich hatte die logische wahl zwischen verzweiflung und gr\u00fcbelzwang und der initiative, der offensive ins nichts.<br \/>\nich hab mich dann erstmal f\u00fcr letzteres entschieden. ich wollte herausfinden, was ein berliner solomensch denn machen kann, um die einsamkeit niederzubattlen.<\/p>\n<p>erst sp\u00e4ter habe ich festgestellt, da\u00df es auch bei studi-vz eine gruppe gibt, die hei\u00dft &#8222;single in berlin sein ist schei\u00dfe&#8220;. die haben auch ein cooles foto:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kotzboy.com\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/singleinberlin.jpg\" alt=\"\" title=\"singleinberlin\" width=\"200\" height=\"150\" class=\"alignnone size-full wp-image-6\" \/><\/p>\n<p>aber es mu\u00df da doch noch diverse andere m\u00f6glichkeiten f\u00fcr die schnelle abhilfe geben&#8230;.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kotzboy.com\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/bzgrinsen_200.jpg\" alt=\"\" title=\"bzgrinsen_200\" width=\"200\" height=\"186\" class=\"alignnone size-full wp-image-7\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kotzboy.com\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/singleinberlin1.jpg\" alt=\"\" title=\"singleinberlin1\" width=\"200\" height=\"150\" class=\"alignnone size-full wp-image-146\" \/><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[255,504,613,1210,1211,1813,1814],"class_list":["post-7","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-pop","tag-befinden","tag-depression","tag-einsamkeit","tag-liebe","tag-liebeskummer","tag-sex","tag-sex-in-the-city"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/kotzboy.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/kotzboy.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/kotzboy.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/kotzboy.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/kotzboy.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/kotzboy.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/kotzboy.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/kotzboy.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/kotzboy.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}